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Weit über 500 Personen
fanden sich bei der ersten Bürger-versammlung der Transitplattform A10
und der ÖAV-Sektion Gmünd in Rennweg beim Südportal des
Katschbergtunnels ein.
Trotz arktischer Temperatur
harrten die Teilnehmer tapfer auf der A10 aus.
Die Anrainer aus dem
Liesertal protestierten damit gegen die Zerstörung des Lebensraumes
und die ständig steigende Umweltbelastung durch den Verkehr auf der
A10.
Die Bürger konnten ihre
Besorgnisse und Forderungen auch an die anwesenden Politiker richten.

Regina Dullnig, Mutter:
Umweltentlastungsmaßnahmen sofort - für uns und unsere Kinder! Für die
Sicherheit brauchen wir keine zweite Tunnelröhre!

Daniel Moser, Jugendlicher:
Die Politiker die
jetzt entscheiden, leben vielleicht noch 30, 20 oder 10 Jahre. Wir
aber werden die falschen Entscheidungen jener Politiker tragen müssen.
Lieber jetzt Widerstand leisten, als dann mit Krankheiten
dahinvegetieren.

Mag. Klaus Rüscher,
Touristiker:
Die
Touristen suchen saubere Luft, klare Gewässer, Erholung und Ruhe. Der
ständig steigende Transitverkehr gefährdet nicht nur unsere Umwelt,
sondern auch die Existenz vieler Tourismusbetriebe.
Erich Burgstaller,
Landwirt:
Zuerst haben sie
unsere Felder gebraucht, dann kam der Verkehr und der Lärm. Es ist
höchste Zeit für intelligente Verkehrspolitik. |
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Dr. Margarethe Somitsch,
Umwelttechnikerin:
Sicherheitsstollen ja,
aber keine zweite Tunnelröhre, denn das verkraftet das Tal nicht. Die
Belastungen für die Bevölkerung sind einfach genug.

Die Bürgermeister des
Lieser- und Maltatales und Spittal/Drau:
Bisher hatten wir keine
Chance, am Ist-Zustand etwas zu ändern.
So wie der Kehrwagen, der
diese Versammlung stört, so fährt die ÖSAG/ASFINAG über uns drüber.
Wir müssen gemeinsam kämpfen.

Mag. Hannes Gabriel, Mag.
Johann Jury (Transitplattform, ÖAV):
Wir fordern: optimalen
Lärmschutz in kürzester Zeit, LKW-Nacht-fahrverbot, Section-Control,
rechtsverbindliche Verträge und Verzicht auf den Vollausbau der A10.

Ökumenischer
Wortgottesdienst mit 8 Pfarrern aus der Region und Verlesung der
Botschaften von Bischof Dr. Alois Schwarz und Superintendenten Manfred
Sauer. |
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